praxisgestaltung

Praxisgestaltung

Praxisgestaltung

Medizin mit Anspruch:

Der erste Augenblick. Er ist ausschlaggebend für das subjektive Empfinden eines jeden Menschen.

Neue Patienten zu gewinnen und bestehende Patienten zu behalten, ist heutzutage keine einfache Aufgabe mehr. Diese sind deutlich kritischer bei der Auswahl eines Facharztes Ihres Vertrauens. Doch ob sich Ihr Patient bei Ihnen gut behandelt fühlt, entscheidet nicht allein Ihr fachliches Können.

In den ersten Sekunden spürt Ihr Patient bewusst oder unbewusst, ob er sich bei Ihnen wohlfühlt, ob er Ihrem Team vertrauen kann oder ob er beim nächsten Mal eine andere Praxis aufsuchen wird. Untersuchungen haben dargelegt, dass Patienten in einer aufgeräumten, im einheitlichen und hochwertigen Design gestalteten Praxis automatisch auf fachliches Können und Kompetenz schließen.

Nicht nur der Patient möchte sich wohlfühlen in Ihren Räumen, auch Sie und Ihr Team. Eine positive Atmosphäre und eine durchdachte Raumgestaltung beeinflussen die Stimmung, die Motivation, das persönliche Wohlbefinden und die Identifikation mit der Arbeit. Sie verbringen schließlich mehr als ein Drittel Ihrer Zeit an Ihrem Arbeitsplatz. In angenehmer Umgebung fühlen sich Menschen deutlich besser, arbeiten effektiver und mit mehr Begeisterung und sie werden seltener krank.

Gleichzeitig ermöglicht eine durchdachte Farbgestaltung, die eigene Persönlichkeit sowie die Praxisphilosophie auf nonverbale Weise zu transportieren. Die Voraussetzung für ein funktionierendes Praxis-Design ist die Berücksichtigung der psychischen, physischen und sozialen Gegebenheiten der Patienten, Mitarbeiter und mitwirkenden Ärzte.

Bei der Erarbeitung eines durchdachten Konzeptes hat die räumliche Funktionalität oberste Priorität. Ein funktionierendes Raumkonzept stellt die Weichen für ein erfolgreiches, effizientes Arbeiten. Bei einer schlecht durchdachten Raumaufteilung können bis zu 30% der Arbeitszeit verschenkt werden. Eine optimale Planung erfolgt durch eine bestmögliche Abstimmung zwischen Arzt und Raumgestalter und berücksichtigt die Wirtschaftlichkeit der Praxis. Ihre Räumlichkeiten sollten so gestaltet sein, dass die gesetzlichen Hygieneregeln eingehalten werden und Funktions-, Handlungs- und Bewegungsabläufe sowie organisatorische Prozesse optimal ablaufen können.

Corporate Identity

Die Identität der Praxis

Eine erfolgreiche Praxis sollte die Individualität des Arztes nach außen und innen widerspiegeln und sich dadurch von anderen Praxen abgrenzen. Ihre Außendarstellung beginnt beim Arztschild, führt über die Grundriss- und Raumplanung, die Gestaltung des Eingangsbereichs, eine funktionelle Praxismöblierung, passende Farbgebung, durchdachte Beleuchtung bis hin zur Dekoration und endet im persönlichen Umgang mit Ihren Patienten. Diese Wiedererkennbarkeit dankt Ihnen der Patient, der sich abgeholt und als Kunde umworben fühlt und diese Botschaft wirkungsvoll nach außen trägt.

Die Atmosphäre

Ihr Patient möchte sich gut aufgehoben fühlen. Er möchte sicherstellen, dass er mit seiner Entscheidung, Ihre Praxis gewählt zu haben, richtig lag. Diese Wertschätzung können Sie beim Patienten durch eine angenehme Atmosphäre und stimmige Gestaltung erzeugen. Der Arztbereich sollte zur Persönlichkeit des Arztes passen und mit den gesetzten Zielen der Praxis im Einklang stehen. Der Patientenbereich sollte den Bedürfnissen des Klientels entsprechen und die Stimmung aufhellen. Darüber hinaus ist an flexible Pufferzonen für plötzlich aufkommende hohe Besucherzahlen zu denken.
Auch der Personalbereich sollte gut durchdacht sein, um die Motivation Ihrer Mitarbeiter zu fördern. Bestehen zudem Räume für eine kurze Entspannung, stärkt dies alles die Identifizierung Ihrer Mitarbeiter mit der Arbeit.

Wartezone

Der Patient möchte sich wohlfühlen. Daher sollte der Wartebereich separiert von den medizinisch-funktionalen Räumen angeordnet sein. Eine angenehme Raumwirkung versetzt den Patienten in eine positive, aufgehellte Stimmung. Differenzierte Lichtverhältnisse, harmonische Farbzusammensetzungen und natürliche Materialien erzeugen verschiedene Wahrnehmungen. Der Geräuschentwicklung ist durch ausgewogenen Gleichklang und Schallabsorption entgegenzuwirken. Wasserspiele bringen natürliche Geräusche, eine sanfte musikalische Untermalung steigert das Wohlbefinden, Pflanzen und natürliche Materialien schaffen eine harmonische Atmosphäre.

Gemütlichkeit erzeugen Sie durch angenehme Formung, Sicherheit durch ausreichende Verteilung von Stütz- und Griffelementen. Die Wartezeit wird dann nicht mehr als unangenehm empfunden. Eine zentrale und offene Anordnung des Wartebereiches zur Praxis stellt den Patienten in den Mittelpunkt, gibt ihm Einblicke und schafft somit Vertrauen. Planen Sie die Räumlichkeiten und Verkehrswege großzügig. So verhindern Sie, dass ein Gefühl der Enge oder Desorientierung entsteht.

Eingangsbereich und Empfang

Der Empfang ist oftmals der Mittelpunkt der Praxis. Ein großzügiger, heller, warmer, freundlicher und dem Gast zugewandter Eingangsbereich wirkt einladend und heißt Ihre Patienten willkommen.

Der Einsatz von Glas und halbtransparenten Trennwänden gewährt Einblick und schafft Transparenz und gleichzeitig Intimität und Vertrautheit. Der Empfangstresen hat eine essentielle Kontrollfunktion und ist wichtiges Bindeglied zwischen Arzt und Patient. Daher ist eine ringförmige Anordnung der Räumlichkeiten um den Tresen herum positiv für viele Handlungsabläufe. Von hier aus werden Patienten betreut und empfangen, Patientenverhalten und Sprechzimmerbelegungen geprüft, Verwaltungs- und Bürotätigkeiten ausgeübt und medizinische Therapieräume vorbereitet.

Richtige Materialien

Natürliche Materialien wie Glas, Holz, Kupfer, Gips und Stein spiegeln Ihre Wahrnehmung der Umwelt wider. Glas in Verbindung mit Licht zeugt von Transparenz und Vertrautheit; satinierte oder mit Glasdekor bezogene Glasscheiben verhindern die ungewollte Einsichtnahme und gewährleisten die notwendige Intimität. Helligkeit und punktuell beleuchtete Elemente sowie helle Fußböden und Wände erzeugen bei Ihren Patienten eine positive Grundstimmung.

Verschiedene Farben wirken vitalisierend und positiv stimulierend auf ihre Betrachter. Blau und Gelb als Komplementärfarben wirken beruhigend und belebend im Dialog; Grün symbolisiert das Natürliche als integrativen Raumbestandteil. Holz ist zwar ein traditioneller und natürlicher Werkstoff, kann jedoch auch modern wirken. Das Wichtigste, was die Materialien bieten müssen, ist jedoch deren Tauglichkeit in Bezug auf Hygiene, Pflege und Haltbarkeit bei ständiger Beanspruchung. Die Oberflächen werden durch großes Patientenaufkommen und intensive Reinigungsmittel stark beansprucht und sollten sich nicht schnell abnutzen.

Unser Experte:

Semir Boujemaa
Semir Boujemaa
Semir Boujemaa
Dipl. Ing. (FH)
Geschäftsführer BOKA GmbH

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