Presselunch 14.09.17 Kadur

Zeitungsartikel Sächsische Zeitung 21.09.2017

Von der PGH zum erfolgreichen Familienunternehmen

Sächsische Zeitung am 21.09.2017:

Dresden. Statt den 60. Geburtstag mit einem großen Fest zu feiern, wird beim Familienunternehmen Kadur geplant: „Wir sind in unseren Räumen auf der Löbtauer Straße nur Mieter, wenn unsere Leute alle da sind, wird es sehr eng“, sagt Firmenchef Peter Kadur. Ein Grundstück in der Nähe ist bereits erworben, die Planungen für den Umzug seien weit fortgeschritten. Mehr möchte er allerdings noch nicht verraten.
Sein Großvater hatte 1957 die Produktionsgenossenschaft des Handwerks „Zukunft“ mit begründet. 1983 übernahm sein Vater Siegfried Peter Kadur den Vorsitz der PGH. Das Unternehmen erledigte hauptsächlich Malerarbeiten für Schulen, Kitas und andere städtische Einrichtungen. „1987 wurden wir von der Stadt beauftragt, das Blaue Wunder neu zu streichen“, erzählt Kadur Senior. So koordinierte die PGH die Großbaustelle, sorgte für den Gerüstbau, das Abstrahlen und den neuen Anstrich. Als die Brücke zur Hälfte neu getrichen war, kam die Wende. Ein Sanierungsboom sorgte für volle Auftragsbücher.
Doch der Preisdruck stieg, die Auftragslage ging gleichzeitgig zurück. 2007 stieg Peter Kadur als Chef in das Familienunternehmen ein. Er hatte sich bereits als Kind im Betrieb umgesehen, später lernte er das Maler- und Lackiererhandwerk und absolvierte danach die Meisterausbildung. Hinzu kamen mehrere Zusatzausbildungen. Um den Einbruch in der Baubranche im Osten zu überstehen, hatte die Dresdner Firma ein Innenausbau-Traditionsunternehmen in Frankfurt/Main ünbernommen, das inzwischen wieder verkauft ist.
In dem zurückliegenden Jahrzehnt stellte der Juniorchef des Unternehmen neu auf. Aus dem Malerbetrieb wurde ein Innenausbau-Generalunternehmen mit eigenen Gewerken. Unter den 43 Mitarbeitern sind neben Malern, Boden- und Fliesenlegern, Trockenbauern auch Architekten und Innenarchitekten. „Das
versetzt uns in die Lage, solide und zugleich kreative Inneneinrichtungslösungen für unsere Kunden zu entwickeln und umzusetzen“, erklärt Peter Kadur. Über eine eigene Marketingfirma bietet er auch gleich das passende „Corporate Design“ an. (kle)